Aktuelles

Sie heiβen „MISIONERAS DE JESUS VERBO Y VICTIMA“ (MJVV) – Missionarinnen vom lehrenden und sühnenden Heiland.

Die Gründung dieser peruanischen Seelsorge-Schwestern geschah 1961 durch Bischof Kaiser (Hiltruper Missionar) und Schwester Willibrordis (Hiltruper Missionsschwester) im Bemühen um eine Lösung des Problems des Priestermangels in Lateinamerika.

Ostergrüße aus Peru

Lima, 11. April 2019


Lieber Perukries,

Post aus Peru

Im Namen der Missionarinnen von lehrenden und sühnenden Heiland erhalten aus dem fernen Peru unsere sehr herzlichen Ostergrüße.

Wir hoffen, dass Sie mit Ihre Familie mit Gnade und Segen die bevorstehende Karwoche segnen können, um in der Lage zu sein, mit Christus auferstehen und vollständig mit ihm leben zu können! " Wie Papst Franziskus sagt:

"Das leere Grab möchte herausfordern, mobilisieren, hinterfragen, vor allem aber ermutigen wir, zu glauben und zu vertrauen, dass Gott in jeder Situation und in jeder Person" geschieht "und dass sein Licht die am wenigsten erwarteten Ecken erreichen kann ... Er ist von dem Ort aufgestanden, von dem niemand etwas erwartet hat, aber er wartet auf uns - ebenso wie die Frauen -, um uns an seiner rettenden Arbeit teilhaben zu lassen. Dies ist das Fundament und die Stärke, die wir Christen haben müssen, um unser Leben und unsere Energie, unsere Intelligenz, Zuneigung und Bereitschaft, Wege der Würde zu suchen und insbesondere zu schaffen, zu setzen. Er ist nicht hier ... er ist auferstanden! Es ist die Ankündigung, die unsere Hoffnung aufrechterhält und in konkrete Gesten der Nächstenliebe verwandelt. "

Diese Worte werden uns in einem ganz paschalen Leben helfen, immer neben dem, der uns am meisten braucht.

Ich wünsche Ihnen viele Segnungen und bitte Ihre Gebet

Ihre dankbar Schwester Flavia 

 

Post aus Peru

Caravelí, 5 de Febrero 2019


Lieber Pater Trautmann,

Post aus PeruIch begrüße Sie sehr herzlich aus Caravelí. Diesen Monat versammeln sich die Missionare von Peru und Chile im Mutterhaus. Wir teilen unsere Missionserfahrungen und sind für die pastorale Arbeit ausgebildet. Am Samstag, dem 9. Februar, beginnen die "Spirituellen Übungen" und wir hören den Konferenzen unseres Gründers, Federico Kaiser, über die Gemeinschaft.

Die Schwestern leisten in den verschiedenen Missionszentren Opferarbeit. Einige haben nicht einmal einen anständigen Gemeindesaal für die Katechese und andere, weil der Regen ständig ihre Häuser reparieren muss. Aber das Tolle ist, dass sie ihre Mission nicht aufgeben und den Bedürftigsten helfen.

Einige Neuigkeiten aus Caravelí:

Am Mittwoch, dem 22. Januar, wurde Bischof Nicola Girasoli von allen Einwohnern von Caravelí am Eingang der Stadt bei seinem ersten Besuch in unserer Prälatur empfangen. Auf seiner Passage zur Kathedrale von Caravelí begleiteten wir die Menschen, die den Vertreter des Papstes mit tiefem Glauben und voller Freude begleiteten.

In der Nacht besuchte er unser Mutterhaus, das Cenacle. Dort feierte er die heilige Messe und sagte in seinen einleitenden Worten:

"Seit Juli 2017 arbeite ich als Nuntius seiner Heiligkeit in Peru. Von dort bis heute habe ich 21 Diözesen besucht, Caravelí ist die Nummer 22. An jedem Ort, den ich besuchte, traf ich mehrere von Ihnen und ich war erstaunt über Ihre Arbeit, den großartigen Dienst, den Sie der Universalkirche und vor allem der Kirche bieten Kirche in Peru ... Sie haben ein sehr schönes Charisma, das die intime Realität des trinitarischen Gottes widerspiegelt, von Gott dem Vater, Sohn und Geist, die sich in seinem Sohn Jesus Wort und Opfer auf großartige Weise übersetzen. Wir übertragen den Besuch für diese Tage, in denen Sie sich befinden zahlreicher, weil sie eine intensive Woche spiritueller Exerzitien erleben. Meine Anwesenheit hier ist ein Dankeschön. Ich bin hierher gekommen und ich feiern diese Messe, weil ich zu dem Bischof gesagt habe: Bitte, ich möchte das allgemeine Haus der Missionare von Jesus Verb und Opfer genau kennen. Ich möchte die Missionare genau kennen. Ich möchte "Danke" sagen, denn in vielen Diözesen, wo ich sie gesehen habe und wo es bekannt ist, leisten sie im ganzen Land einen so guten Dienst. Deshalb drückte sich meine dankbare Anwesenheit auch im Namen unseres geliebten Papst Francisco aus, den ich demütig in unserem geliebten Peru vertrete ... "

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Gesegnete Weihnachten

E-Mail vom 8. Dezember 2018

Weihnachtsgruss2018„Heute ist euch in der Stadt Davids der Retter geboren“ (Lc 2,11) 

Diese Worte des Heiligen Lukas bilden die Grundlage für die Hoffnung unsere Welt. 
Die Geburt des Erretters ist das Zeichen, dass Gott uns nicht allein lässt. 

Denn es ist geboren die Liebe.
Denn es ist geboren der Friede.
Denn es ist geboren die Gerechtigkeit.
Denn es ist geboren die Hoffnung.
Denn es ist geboren die Freude.
Denn es ist geboren Christus der Herr. 

Möge Gott in diessem Weihnachten mit seinem Licht unsere Herzen erleuchten, und für das kommende Jahr schenke uns Friede, Freude, Liebe und Hoffnung. 

Im Namen aller Seeelsorgeschwestern aus Perú 

Ihre 
Schwester Maria Jacinta, MJVV und Schwester M.Flavia, MJVV

Schwestern im Archiv

Bericht vom 27. November 2018

IMG 8280Eine ganze Woche arbeiteten Schwester Flavia und Schwester Davidis im Archiv der Herz-Jesu-Missionare in Münster-Hiltrup: Sie sichteten und kopierten zahlreiche schriftliche Unterlagen, die im Seligsprechungsverfahren für Bischof Friedrich Kaiser wichtig sind, um dessen Leben und Wirken zu dokumentieren. So enthält das Ordensarchiv interessante Dokumente aus der einschlägigen Personalakte, aus der Peru-Korrespondenz der Gemeinschaft sowie aus dem Bildarchiv. Archivarin Sabine Heise und Provinzial Dr. Martin Kleer msc unterstützen die beiden Ordensfrauen tatkräftig. 
Am Montag, 26. November, durften ihnen dabei einige Mitglieder aus dem Perukreis über die Schulter blicken.

Eindrücke vom Ordensleben in peruanischen Anden

Bericht vom 3. Oktober 2018 der Dülmener Zeitung

in der MarienschuleAm Dienstag besuchten die peruanischen Schwestern Flavia und Davidis gemeinsam mit Pfarrer Markus Trautmann die bischöfliche Marien-Realschule. Sie berichteten den interessierten Schülern vom Leben der Ordensschwestern in den Anden. Dort nehmen sie manche Gefahren auf sich, um die entlegenen Gemeinden zu erreichen und dort in Seelsorge, Krankenfürsorge und Bildung zu wirken. Diese ganz andere Lebens- und Glaubenswelt wurde den Jugendlichen durch Videos, Fotos und Erzählungen sehr anschaulich nahe gebracht.

Pfarrer Trautmann ergänzte den Vortrag durch Berichte aus dem Leben des Gründers der Ordensgemeinschaft, Bischof Friedrich Kaiser aus Dülmen.

Hilfe, die ankommt und wichtig ist

Bericht vom 2. Oktober 2018 der Dülmener Zeitung, Claudia Marcy

Rebecca Küsters auf den Spuren des Peru-Kreises

Rebecca Küsters in PeruDrei Monate reiste Rebecca Küsters mit dem Rucksack durch Lateinamerika: „Von Ecuador bis Chile die Küste runter“ beschreibt sie ihre Reiseroute, die sie auch durch Bolivien und Peru führte. Auch wenn sich die Dülmener Journalistik-Studentin touristische High-lights angesehen hat, besuchte sie doch vor allem kleine Orte. Sie wollte authentisch erfahren, wie die Menschen dort leben.

Einen Stopp legte sie in Lima ein. Dort besuchte sie eine Suppenküche in Tablada, einer Gemeinde in den Slums von Lima, die vom Peru-Kreis der Kirchengemeinde St. Joseph in Dülmen seit Jahrzehnten unterstützt wird. Während ihres Praktikums in der DZ-Redaktion hatte Rebecca Küsters über die Arbeit des Peru-Kreises berichtet. Nun konnte sie vor Ort sehen und erleben, wie die Hilfe aus Dülmen in Tablada ankommt. Einerseits, das gibt sie offen zu, war sie erschrocken, wie einfach dort alles ist. Die Hilfe aber, das hat sie gesehen, ist dort willkommen. Und sehr nötig. „Es war schön zu sehen, wie gewissenhaft mit den Spenden aus Deutschland umgegangen wird“, sagt sie.

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Bischof Kaiser auf dem Weg zur Seligsprechung

Info vom 29. September 2018

Bischof Kaiser auf dem Weg zur SeligsprechungAm Freitag, 28. September 2018, war es so weit: der Kanonisierungsprozess zur Vorbereitung der Seligsprechung von Friedrich Kaiser, dem aus Dülmen stammenden Herz-Jesu-Missionar und ersten Bischof von Caravelì, wurde offiziell eröffnet. Dazu fand um 11.00 Uhr (Ortszeit Dülmen: 18.00 Uhr) im Priesterseminar von Lima ein kleiner Festakt statt, den der zuständige Erzbischof, Kardinal Juan Luis Thorne, leitete. Nachdem die Anwesenden zunächst den Heilig-Geist-Hymnus „Veni Creator Spiritus“ anstimmten, wurden das einschlägige Dekret der vatikanischen Kongregation für Selig- und Heiligsprechungsverfahren sowie die Konstitutionen des künftigen „Tribunals“ verlesen. Das „Tribunal“, deren Mitglieder offiziell ernannt und vor Kreuz und Bibel vereidigt wurden, wird das weitere Untersuchungsverfahren in der „Causa Kaiser“, zumal die Vernehmung von Zeugen, kritisch begleiten. Schwester Maria Inmaculata von der (durch Kaiser gegründeten) „Gemeinschaft vom lehrenden und sühnenden Heiland“ stellte eine Liste der demnächst zu vernehmenden rd. 50 Zeugen vor, die Bischof Kaiser erlebt und gekannt haben.

Foto: https://arzobispadodelima.org

Rebecca Küsters unterwegs in Peru

Info vom 6. September 2018

Rebecca KuestersRebecca Küsters aus Dülmen war in diesem Sommer in Peru unterwegs, um die vom Perukreis unterstützten Projekte zu besuchen.
Auf Radio Kiepenkerl durfte sie von ihren Eindrücken berichten.






Mitschnitte von www.radiokiepenkerl.de:



Vatikan genehmigt Seligsprechungsprozess

Info vom 16. Juli 2018

Genehmigung SeligsprechungsprozessGute Nachrichten aus Rom: Kardinal Angelo Amato, Präfekt der vatikanischen „Kongregation für die Selig- und Heiligsprechungsprozesse“, hat am 27. Juni 2018 in einem Schreiben an den Erzbischof von Lima, Juan Luis Kardinal Cipriani Thorne, die offizielle Genehmigung zur Führung eines Seligsprechungsverfahrens für Bischof Friedrich Kaiser erteilt. Nachdem seit 2010 auf diözesaner Ebene der sogenannte „Informativprozess“ vorangetrieben wurde, nimmt die Angelegenheit jetzt eine wichtige Hürde. Friedrich Kaiser, geboren 1903 in Dülmen, wanderte 1939 als Herz-Jesu-Missionar nach Peru aus. „Hier wollte er ganz bewusst ‚an die Ränder‘ gehen, wie Papst Franziskus sagen würde“, erläutert der Dülmener Pfarrer Markus Trautmann. So schien es fast folgerichtig, dass Kaiser ab 1957 der erste Leiter der Prälatur von Caraveli in den Hochanden wurde. Hier gründete er die „Missionarinnen vom lehrenden und sühnenden Heiland“, eine Gemeinschaft von Seelsorgeschwestern „für die Verlassensten“, so der Anspruch Kaisers. 1963 erhielt Friedrich Kaiser in der Viktorkirche in Dülmen durch Bischof Joseph Höffner die Bischofsweihe. Er verstarb vor 25 Jahren, am 26.Septemer 1993, in Lima. Schwester Inmaculata, Mitglied der von Kaiser gegründeten Gemeinschaft und seit langem mit der „Causa Kaiser“ befasst, freut sich: „Nun bitte ich um Ihren Segen  und das tägliche Gebet, damit wir bald ein Datum für den ofiziellen Anfang bekommen können.“ Danach, so führt die Ordensfrau in einem Brief an die Dülmener Kirchengemeinde St. Viktor aus, werde ein „Tribunal“ gebildet, das dann die Bestellung und Anhörung von Zensoren, Experten und Zeitzeugen aufnimmt. Damit soll das heiligmäßige Leben Friedrich Kaisers und der vorbildliche Charakter seines Wirkens untersucht werden. Auch wenn jetzt neue Aufgaben und Herausforderungen auf den Orden zukommen, kann Schwester Inmaculata dennoch sagen: „Ich bin sehr glücklich. Mit Gottes Hilfe und großem Vertrauen gehe ich weiter. Ich weiß, meine Mitschwestern und viele Menschen begleiten diese Arbeit.“

 

Grüße aus Caravelì

Mail vom 4. Juli 2018

 

Lieber Peru-Kreis!

Post

Vielen Dank für Ihre E-Mail. Entschuldigung, ich habe vorher nicht geschrieben. Vor einer Woche war ich in Caravelí. 

Die Schwestern, die das Treffen der Kaiserina im September vorbereiten, sind Schwester Gloria und Schwester Graciela, vor ein paar Tagen waren sie in Caravelí und sie trafen sich mit dem Kreis der Laien, die dort leben.

Uns wurde gesagt, dass sich durchschnittlich 300 Laien aus Peru, Argentinien, Chile, Uruguay und Paraguay treffen werden. Nicht alle Mitglieder, daher gibt es eine begrenzte Anzahl von Teilnehmern für jedes Land.

Rebecca wird am 10. Juli in Caraveli ankommen. Am Donnerstag reise ich wieder nach Caravelí, um alles vorzubereiten und sie zu treffen. Am 13. Juli gingen wir zu einem Missionszentrum in Caravelí, in derselben Prälatur: Pullo.

Wir haben Pullo ausgewählt, weil es am nächsten ist. Sie hat ein paar Tage und die Reise dauert nur 6 Stunden. Die Schwestern von Pullo freuen sich sehr darüber. Wir hoffen, dass Ihr Aufenthalt bei uns angenehm ist. Mit großer Freude werden wir es empfangen. Wir hoffen, viele Fotos zu machen, um sie zu senden.

Wir sind glücklich und es ist ein Segen für uns die Begeisterung von Herrn Pfarrer Trautmann dafür, unseren Gründer bekannt zu machen. Auch die Schwestern der Seligsprechung arbeiten zu diesem Zweck hart.

 

Mit meinen besten Wünschen und Grüßen

Schwester M. Flavia MJVV

 

Ruf aus den Anden

Wie lange wird es nun dauern, bis dort wieder eine heilige Messe gefeiert wird? Wann wird auf diese Erstbeichte und Erstkommunion eine zweite folgen? Ja, wenn ... Wenn ich bei ihnen bleiben könnte ...