Aktuelles

Sie heiβen „MISIONERAS DE JESUS VERBO Y VICTIMA“ (MJVV) – Missionarinnen vom lehrenden und sühnenden Heiland.

Die Gründung dieser peruanischen Seelsorge-Schwestern geschah 1961 durch Bischof Kaiser (Hiltruper Missionar) und Schwester Willibrordis (Hiltruper Missionsschwester) im Bemühen um eine Lösung des Problems des Priestermangels in Lateinamerika.

Eindrücke vom Ordensleben in peruanischen Anden

Bericht vom 3. Oktober 2018 der Dülmener Zeitung

in der MarienschuleAm Dienstag besuchten die peruanischen Schwestern Flavia und Davidis gemeinsam mit Pfarrer Markus Trautmann die bischöfliche Marien-Realschule. Sie berichteten den interessierten Schülern vom Leben der Ordensschwestern in den Anden. Dort nehmen sie manche Gefahren auf sich, um die entlegenen Gemeinden zu erreichen und dort in Seelsorge, Krankenfürsorge und Bildung zu wirken. Diese ganz andere Lebens- und Glaubenswelt wurde den Jugendlichen durch Videos, Fotos und Erzählungen sehr anschaulich nahe gebracht.

Pfarrer Trautmann ergänzte den Vortrag durch Berichte aus dem Leben des Gründers der Ordensgemeinschaft, Bischof Friedrich Kaiser aus Dülmen.

Hilfe, die ankommt und wichtig ist

Bericht vom 2. Oktober 2018 der Dülmener Zeitung, Claudia Marcy

Rebecca Küsters auf den Spuren des Peru-Kreises

Rebecca Küsters in PeruDrei Monate reiste Rebecca Küsters mit dem Rucksack durch Lateinamerika: „Von Ecuador bis Chile die Küste runter“ beschreibt sie ihre Reiseroute, die sie auch durch Bolivien und Peru führte. Auch wenn sich die Dülmener Journalistik-Studentin touristische High-lights angesehen hat, besuchte sie doch vor allem kleine Orte. Sie wollte authentisch erfahren, wie die Menschen dort leben.

Einen Stopp legte sie in Lima ein. Dort besuchte sie eine Suppenküche in Tablada, einer Gemeinde in den Slums von Lima, die vom Peru-Kreis der Kirchengemeinde St. Joseph in Dülmen seit Jahrzehnten unterstützt wird. Während ihres Praktikums in der DZ-Redaktion hatte Rebecca Küsters über die Arbeit des Peru-Kreises berichtet. Nun konnte sie vor Ort sehen und erleben, wie die Hilfe aus Dülmen in Tablada ankommt. Einerseits, das gibt sie offen zu, war sie erschrocken, wie einfach dort alles ist. Die Hilfe aber, das hat sie gesehen, ist dort willkommen. Und sehr nötig. „Es war schön zu sehen, wie gewissenhaft mit den Spenden aus Deutschland umgegangen wird“, sagt sie.

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Bischof Kaiser auf dem Weg zur Seligsprechung

Info vom 29. September 2018

Bischof Kaiser auf dem Weg zur SeligsprechungAm Freitag, 28. September 2018, war es so weit: der Kanonisierungsprozess zur Vorbereitung der Seligsprechung von Friedrich Kaiser, dem aus Dülmen stammenden Herz-Jesu-Missionar und ersten Bischof von Caravelì, wurde offiziell eröffnet. Dazu fand um 11.00 Uhr (Ortszeit Dülmen: 18.00 Uhr) im Priesterseminar von Lima ein kleiner Festakt statt, den der zuständige Erzbischof, Kardinal Juan Luis Thorne, leitete. Nachdem die Anwesenden zunächst den Heilig-Geist-Hymnus „Veni Creator Spiritus“ anstimmten, wurden das einschlägige Dekret der vatikanischen Kongregation für Selig- und Heiligsprechungsverfahren sowie die Konstitutionen des künftigen „Tribunals“ verlesen. Das „Tribunal“, deren Mitglieder offiziell ernannt und vor Kreuz und Bibel vereidigt wurden, wird das weitere Untersuchungsverfahren in der „Causa Kaiser“, zumal die Vernehmung von Zeugen, kritisch begleiten. Schwester Maria Inmaculata von der (durch Kaiser gegründeten) „Gemeinschaft vom lehrenden und sühnenden Heiland“ stellte eine Liste der demnächst zu vernehmenden rd. 50 Zeugen vor, die Bischof Kaiser erlebt und gekannt haben.

Foto: https://arzobispadodelima.org

Rebecca Küsters unterwegs in Peru

Info vom 6. September 2018

Rebecca KuestersRebecca Küsters aus Dülmen war in diesem Sommer in Peru unterwegs, um die vom Perukreis unterstützten Projekte zu besuchen.
Auf Radio Kiepenkerl durfte sie von ihren Eindrücken berichten.






Mitschnitte von www.radiokiepenkerl.de:



Vatikan genehmigt Seligsprechungsprozess

Info vom 16. Juli 2018

Genehmigung SeligsprechungsprozessGute Nachrichten aus Rom: Kardinal Angelo Amato, Präfekt der vatikanischen „Kongregation für die Selig- und Heiligsprechungsprozesse“, hat am 27. Juni 2018 in einem Schreiben an den Erzbischof von Lima, Juan Luis Kardinal Cipriani Thorne, die offizielle Genehmigung zur Führung eines Seligsprechungsverfahrens für Bischof Friedrich Kaiser erteilt. Nachdem seit 2010 auf diözesaner Ebene der sogenannte „Informativprozess“ vorangetrieben wurde, nimmt die Angelegenheit jetzt eine wichtige Hürde. Friedrich Kaiser, geboren 1903 in Dülmen, wanderte 1939 als Herz-Jesu-Missionar nach Peru aus. „Hier wollte er ganz bewusst ‚an die Ränder‘ gehen, wie Papst Franziskus sagen würde“, erläutert der Dülmener Pfarrer Markus Trautmann. So schien es fast folgerichtig, dass Kaiser ab 1957 der erste Leiter der Prälatur von Caraveli in den Hochanden wurde. Hier gründete er die „Missionarinnen vom lehrenden und sühnenden Heiland“, eine Gemeinschaft von Seelsorgeschwestern „für die Verlassensten“, so der Anspruch Kaisers. 1963 erhielt Friedrich Kaiser in der Viktorkirche in Dülmen durch Bischof Joseph Höffner die Bischofsweihe. Er verstarb vor 25 Jahren, am 26.Septemer 1993, in Lima. Schwester Inmaculata, Mitglied der von Kaiser gegründeten Gemeinschaft und seit langem mit der „Causa Kaiser“ befasst, freut sich: „Nun bitte ich um Ihren Segen  und das tägliche Gebet, damit wir bald ein Datum für den ofiziellen Anfang bekommen können.“ Danach, so führt die Ordensfrau in einem Brief an die Dülmener Kirchengemeinde St. Viktor aus, werde ein „Tribunal“ gebildet, das dann die Bestellung und Anhörung von Zensoren, Experten und Zeitzeugen aufnimmt. Damit soll das heiligmäßige Leben Friedrich Kaisers und der vorbildliche Charakter seines Wirkens untersucht werden. Auch wenn jetzt neue Aufgaben und Herausforderungen auf den Orden zukommen, kann Schwester Inmaculata dennoch sagen: „Ich bin sehr glücklich. Mit Gottes Hilfe und großem Vertrauen gehe ich weiter. Ich weiß, meine Mitschwestern und viele Menschen begleiten diese Arbeit.“

 

Grüße aus Caravelì

Mail vom 4. Juli 2018

 

Lieber Peru-Kreis!

Post

Vielen Dank für Ihre E-Mail. Entschuldigung, ich habe vorher nicht geschrieben. Vor einer Woche war ich in Caravelí. 

Die Schwestern, die das Treffen der Kaiserina im September vorbereiten, sind Schwester Gloria und Schwester Graciela, vor ein paar Tagen waren sie in Caravelí und sie trafen sich mit dem Kreis der Laien, die dort leben.

Uns wurde gesagt, dass sich durchschnittlich 300 Laien aus Peru, Argentinien, Chile, Uruguay und Paraguay treffen werden. Nicht alle Mitglieder, daher gibt es eine begrenzte Anzahl von Teilnehmern für jedes Land.

Rebecca wird am 10. Juli in Caraveli ankommen. Am Donnerstag reise ich wieder nach Caravelí, um alles vorzubereiten und sie zu treffen. Am 13. Juli gingen wir zu einem Missionszentrum in Caravelí, in derselben Prälatur: Pullo.

Wir haben Pullo ausgewählt, weil es am nächsten ist. Sie hat ein paar Tage und die Reise dauert nur 6 Stunden. Die Schwestern von Pullo freuen sich sehr darüber. Wir hoffen, dass Ihr Aufenthalt bei uns angenehm ist. Mit großer Freude werden wir es empfangen. Wir hoffen, viele Fotos zu machen, um sie zu senden.

Wir sind glücklich und es ist ein Segen für uns die Begeisterung von Herrn Pfarrer Trautmann dafür, unseren Gründer bekannt zu machen. Auch die Schwestern der Seligsprechung arbeiten zu diesem Zweck hart.

 

Mit meinen besten Wünschen und Grüßen

Schwester M. Flavia MJVV

 

Aus dem Münsterland in die Anden

Bericht aus dem Viktorboten 14, Pfarrbrief der Katholischen Kirchengemeinde St. Viktor

Gedanken zum „Coesfelder Kreuz“ 

Pfarrer Trautmann überreicht Coesfelder Kreuze an die SchwesternZeitlebens blieb der aus Dülmen stammende Gründer der Seelsorgeschwestern von Caraveli, Bischof Friedrich Kaiser (1903-1993), seiner münsterländischen Heimat verbunden: Hier ist er aufgewachsen und auch von klein auf religiös geprägt worden. Denn auch eine Landschaft bzw. eine Kulturlandschaft kann die spirituelle Mentalität eines Menschen beeinflussen. „Das Münsterland ist altes Kirchengebiet“, so bemerkte der berühmte Erzähler Werner Bergengruen, als er 1933 mit dem Fahrrad Westfalen bereiste und später in seinem Buch „Deutsche Reise“ auch Dülmen beschrieb. „An Landstraßen und Wegekreuzungen, vor den einsamen Bauernhöfen stehen die Bildstöcke, der Gekreuzigte, die Muttergottes, Sankt Antonius; wunderbare Beseelung der Landschaft, die Natur wird der Gnade unterstellt.“

Hier im Münsterland werden seit jeher ganz besondere Kreuzesdarstellungen verehrt – nämlich sogenannte Gabelkreuze. Es gibt diese holzgeschnitzten mittelalterlichen Passionsdarstellungen etwa in Haltern St. Sixtus, Bocholt St. Georg oder Schöppingen St. Brictius. Aber keines von diesen Kreuzen erfasst das Leiden und Sterben Jesu in so einmalig drastischer Weise wie das „Coesfelder Kreuz“ in St. Lamberti in Coesfeld. Die selige Anna Katharina Emmerick, an deren Grab der junge Friedrich Kaiser oft gebetet und innerlich gerungen hat, wurde gerade durch dieses eindringliche Passionsbild inspiriert. Auf ihrem früheren Grab an der heutigen Kreuzkirche steht heute eine moderne Nachbildung des markanten Gabelkreuzes, allerdings mit einem bronzenen Korpus. Eine sandsteinerne Nachbildung finden wir vor der Merfelder Kirche.

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Der neue Rundbrief ist da!

Info vom 19. März 2018


Versand RundbriefSeit vielen Jahrzehnten betreut der „Förderverein Caravelì e.V.“ von Paderborn aus die Spendenübermittlung nach Peru zur Unterstützung der „Misioneras“ sowie den Versand der regelmäßigen Rundbriefe. Aus dem Kreis der hier schon so lange treu und gewissenhaft wirkenden Akteure kam die Anregung, die Aktivitäten mittelfristig in jüngere Hände zu übergeben. So lag es nahe, einmal die Fühler nach Dülmen auszustrecken: Hier wird in besondere Weise das Andenken an Bischof Friedrich Kaiser, dem Gründer der Schwesterngemeinschaft von Caravelì, gepflegt; vor allem gibt es hier seit langem einen umtriebigen Peru-Kreis. So wurde in diesen Tagen zum ersten Mal der Rundbrief als Ostergabe von Dülmen aus an die Wohltäter und Freunde versendet.

Im „Innenteil“ berichtet Schwester Irma von ihrer Missionserfahrung, die sie gemeinsam mit Pfarrer Helmut Friembichler erlebte. Im „Mantelteil“ stellt Pfarrer Trautmann zunächst die veränderte Form des Rundbriefs "Ruf aus den Anden" vor. Weiterhin gibt es "Gedanken zum Coesfelder Kreuz", zudem wird an die Ankunft Kaisers in Caraveli vor 60 Jahren erinnert.

"Der Ruf aus den Anden", Rundbrief 236 >>>

Grüße aus Caravelì

Mail vom 8. März 2018

 

Lieber Peru-Kreis!

Spenden aus DeutschlandEmpfangen Sie einen herzlichen Gruß von Caravelí in dieser heiligen Zeit der Fastenzeit, wo wir noch eine gute und ruhige Sommerzeit genießen können.

Der Monat Februar war für uns im Mutterhaus ein Monat voller Überraschungen und Aktivitäten für unsere Missionare. In Caravelí trafen sich insgesamt 130 Schwestern. Sie hatten einige manuelle und theologische Kurse, Auch hatten sie einige kleine Gaben, die wir dank der Spenden, die wir erhielten, und der Dinge, die sie uns aus Deutschland schickten, überreichten. Heute sind alle in ihren Missionsstationen wieder in ihrer Evangelisierungsarbeit. Jeder unserer Missionarinnen  trägt in seiner Seele Dankbarkeit für Gott für die geistlichen Güter, die sie erhalten hat, und auch für die Dankbarkeit unserer Wohltäter in Deutschland. 

Unsere Schwestern waren sehr glücklich mit dem, was sie bringen konnten. Besonders unsere Schwestern von Patmos Pullo, denn im Januar haben viele Menschen durch das Erdbeben von Acari viele materielle Verluste erlitten.

Jetzt sind wir dran an einer Woche spiritueller Exerzitien. Vom 12. bis 19. März . Ich bitte um Gebete für uns alle und ich verspreche auch unsere Gebete besonders für Ihre Gesundheit und Familie. Viele Grüße von Schwester Inmaculata.

Ihre dankbare

Schw. Flavia MJVV

 

Dankesgrüße von Schwester Flavia

Brief vom 10. Januar 2018

Lieber Perukreis!

DankesbriefVorbereitung für den Besuch unseres Papst Franziskus  in unserem Land, Ich grüße Sie im Namen aller Schwestern die in den Missionen in Lateinamerika arbeiten.

Zu Unserer Freude und mit großen Erstaunen waren Sie auf der Spendeliste vom Dezember mit so einer großen Gabe vertreten. Ihre Hilfe ist uns sehr notwendig für unsere Arbeit in den Anden.

In diesen Monat mit Ihre Spende haben wir die Armen helfen gekonnt, besonders glücklich waren die notleidende Kinder von den verschiedenen Missionen sein. In dieser Missionen unsere Schwestern sin gut angekommen mit dem unvergleichlichen Geschenk der Gnade und dir Freude, hatten wir Dank der großherzigen Spenden, die uns erreicht hatten, die Möglichkeit, den Kindern Schuhe und Spielzeuge zu schenken am Weihnachten. Da unserer Schwestern viele Dörfer besuchten, mussten sie ihre Augenmerk auf die Ärmsten richten, doch die Wahl fiel uns sehr schwer. Die etwas größeren Kinder bekamen wichtige Schuhe und ein klein Spielzeuge und den etwas Kleineren gaben wir die schönes Spilzeuge etwas großerer. Die Freude war riesengroß und auch für die Eltern das hätten sich  gefreut und dankbare. Die Kinder tauschten ihre durchlöcherten Schuhe gegen ihre neuen und warmen Schuhe ein und strahlten vor Freude. Diese Freude, die unserer Schwestern den Kindern aus den Anden schenken durfte, ist für sie das größte Geschenk geworden, das Gott in ihre Missionsarbeit gegeben hat.

 In unsere Mutterhaus in diesen Tage kommen auch wieder viele Mädchen, zur Zeit sind 24. In Caravelí sind auch 21 Novizinen und 24 Juniorinen in der Ausbildung sie sind fleissig und sehr glüclicht mit der Berufung für werden Missionarinen.

Mit den besten Wünschen verabschiede ich mich von Ihr, ich bitte für Sie und Ihre Familie, in diesem Neuen Jahr 2018, um den Segen Gottes, denn „an Gottes Segen ist alles gelegen“.

In Dankbarkeit grüße ich Sie in Namen alle Schwestern
Ihre

Schw. Flavia MJVV

 

Ruf aus den Anden

Wir haben keinen Priester. Viele unserer Kinder sind ohne Taufe. Unsere Kranken und Greise sterben ohne Sakramente. Bitte, schick uns einen Priester.