Aktuelles

Sie heiβen „MISIONERAS DE JESUS VERBO Y VICTIMA“ (MJVV) – Missionarinnen vom lehrenden und sühnenden Heiland.

Die Gründung dieser peruanischen Seelsorge-Schwestern geschah 1961 durch Bischof Kaiser (Hiltruper Missionar) und Schwester Willibrordis (Hiltruper Missionsschwester) im Bemühen um eine Lösung des Problems des Priestermangels in Lateinamerika.

Grüße aus Caravelì zu Corona-Zeiten

Mail vom 12. Mai 2020

 

Liebe Wohltäter!

Besuch bei einer GroßfamilieHerzlich grüssen wir Sie!

Die Pandemie hat auch unser Land sehr betroffen. Gott sei Dank sind wir alle gesund. 

Nun etwas von uns zu erzählen. Dieses Jahr war  für uns voller Erfahrungen. die Missionarinnen, die in Argentinien arbeiten, hatten Exerzitien Anfang Januar, sie waren insgesamt 55. Gott gab uns eine Überraschung: der gütiger Gott nahm zu Sich unsere liebe Mitschwester Teodora (63 Jahre alt), sie war einer der besten Missionarin dort, sehr enthusiastisch und mutig. Sie fuhr mit 4 Mitschwester von Salta nach San Rafael Mendoza zur Exerzitien. Unterwegs hatten sie nach 4 Stunden Fahrt einen Autounfall, das Pick-up ist drei Mal gerollt und sie starb sofort. Die andere Schwestern hatten nur Verletzungen. Die Exerzitien  wurde mit einer gewissen Traurigkeit durchgeführt, aber gleichzeitig mit der Freude, eine weitere Fürsprecherin im Himmel zu haben. 

Danach hatten auch 30 Mitschwestern in Bolivien Exerzitien, Die beide Exerzitien wurde von unserer Generaloberin begleitet.  Am Ende Januar hatten 173 unserer Missionarinnen von allen Missionszentren in Peru Exerzitien im Mutterhaus zu Caraveli. 

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Neue Entwicklung im Förderverein

Info vom 13. März 2020

SiegeluebergabeAm 3. März 2020 fand in Paderborn die Jahreshauptversammlung des „Fördervereins Caravelì e.V.“ statt, die ganz im Zeichen einer personellen Neuausrichtung stand  Seit mehr als 20 Jahren, genauer: seit 1998 versammeln sich im Pfarrheim der Kirchengemeinde St. Stephanus engagierte Männer und Frauen, die sich um die Sammlung und Überweisung von Spendengeldern aus dem ganzen deutschsprachigen Raum nach Peru kümmern. Diese wichtige, wenn auch in großen Teilen im Hintergrund stattfindende Arbeit bedeutet eine ganz wesentliche Unterstützung des pastoralen Wirkens der „Misioneras de Jesus verbo y vicitma“ in vielen Regionen Südamerikas. Umso drängender stellte sich in den letzten Jahren die Frage, wie der Förderverein in jüngere Hände übergehen bzw. mit neuen Aktiven weitermachen könne. Die jüngste Jahreshauptversammlung fasste den Entschluss, dass ab sofort und künftig ein Team aus Dülmener Personen die Vorstandsarbeit fortführen werde. Erster Vorsitzender ist nun Markus Trautmann, zweite Vorsitzende Barbara Dupp, Kassiererin Birgitte Martini und Schriftführerin Christiane Daldrup. Ferner soll bald der offizielle Sitz des Vereins von Paderborn nach Dülmen verlegt, also beim zuständigen Amtsgericht gemeldet werden. –

Das Spendenkonto bei der Paderborner „Bank für Kirche und Caritas e.G.“ bleibt von diesen Veränderungen unberührt; die Bankverbindung, d.h. das altvertraute Spendenkonto bleibt auch in Zukunft dasselbe!

 
Foto: Der scheidende Vorsitzende Ludwig Lage übergibt das Vereinssiegel an seinen Nachfolger Markus Trautmann.

Weihnachtsgruß 2019

Weihnachtsgruss

Von Zeichen und Symbolen

Artikel aus dem Rundbrief Nr. 240, Markus Trautmann

Brosche„Caridad docente y penitente“ – dieser Schriftzug ziert die silbernen Broschen, die von den Schwestern der Ordensgemeinschaft, die Bischof Kaiser 1961 gründete, auf ihrem blauen Habit getragen werden. (Wir finden dieses „Erkennungszeichen“ auch auf der Titelzeile unseres Rundbriefes.) „Lehrende und sühnende Liebe“ – so lautet die deutsche Übersetzung der spanischen Worte. Sie nehmen Bezug auf den Namen der Gemeinschaft „Misioneras de Jesus Verbo y Victima“ bzw. auf den Wahlspruch von Bischof Kaiser „Verbum et victima“ – also auf deutsch „Wort und Opfer“.

Noch bevor Friedrich Kaiser 1961 seinen Missionsorden gründete, hatte er diese Begriffe aufgegriffen, als er sich 1958 als Leiter der Prälatur von Caraveli ein Wappen zulegte (das auch sein späteres Bischofswappen wurde). Das Wappen von Friedrich Kaiser zeigt in der Mitte ein Kreuz mit einem Herzen – Sinnbild der Herz-Jesu-Missionare: Sie verkünden, dass Jesus ein Herz für uns Menschen hat und für uns gestorben ist. Jesus hat zu den Menschen gesprochen: Dafür steht die Bibel auf einem weiteren Wappenfeld. Und das dritte Feld zeigt einen Kelch: In Wein und Brot teilt sich Jesus an uns aus und schenkt uns Gemeinschaft. 

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Post aus Peru!

Einladung Dioezesan

Lieber Perukreis, liebe Wohltäter!


Mit großer Freude darf ich Sie grüßen. Endlich haben wir den Abschluss erreicht: Am 26. Juli schließt unser Erzbischof Carlos den Seligsprechungsprozess in der Diözesanphase. Schwester Trinidad wird ihren Eid ablegen, um die Dokumente nach Rom zu bringen, um sie der Kongregation für die Heiligsprechungen zu übergeben. Dort wird die ganze Dokumentation von einem neuen Postulator mit einem Relator weiter bearbeitet.

Wir danken Gott für Seine großen Wunder! Bitte möchten Sie diese Nachricht an alle liebe Bekannte Wohltäter weiter sagen?

Danke auch für Ihre Hilfe, Begleitung und Gebet.
Gottes Segen!! Wir bitten um Ihr weiteres Gebet! 

Ihre dankbare,
Schw. M. Inmaculata, MJVV

 

Ostergrüße aus Peru

Lima, 11. April 2019


Lieber Perukries,

Post aus Peru

Im Namen der Missionarinnen von lehrenden und sühnenden Heiland erhalten aus dem fernen Peru unsere sehr herzlichen Ostergrüße.

Wir hoffen, dass Sie mit Ihre Familie mit Gnade und Segen die bevorstehende Karwoche segnen können, um in der Lage zu sein, mit Christus auferstehen und vollständig mit ihm leben zu können! " Wie Papst Franziskus sagt:

"Das leere Grab möchte herausfordern, mobilisieren, hinterfragen, vor allem aber ermutigen wir, zu glauben und zu vertrauen, dass Gott in jeder Situation und in jeder Person" geschieht "und dass sein Licht die am wenigsten erwarteten Ecken erreichen kann ... Er ist von dem Ort aufgestanden, von dem niemand etwas erwartet hat, aber er wartet auf uns - ebenso wie die Frauen -, um uns an seiner rettenden Arbeit teilhaben zu lassen. Dies ist das Fundament und die Stärke, die wir Christen haben müssen, um unser Leben und unsere Energie, unsere Intelligenz, Zuneigung und Bereitschaft, Wege der Würde zu suchen und insbesondere zu schaffen, zu setzen. Er ist nicht hier ... er ist auferstanden! Es ist die Ankündigung, die unsere Hoffnung aufrechterhält und in konkrete Gesten der Nächstenliebe verwandelt. "

Diese Worte werden uns in einem ganz paschalen Leben helfen, immer neben dem, der uns am meisten braucht.

Ich wünsche Ihnen viele Segnungen und bitte Ihre Gebet

Ihre dankbar Schwester Flavia 

 

Post aus Peru

Caravelí, 5 de Febrero 2019


Lieber Pater Trautmann,

Post aus PeruIch begrüße Sie sehr herzlich aus Caravelí. Diesen Monat versammeln sich die Missionare von Peru und Chile im Mutterhaus. Wir teilen unsere Missionserfahrungen und sind für die pastorale Arbeit ausgebildet. Am Samstag, dem 9. Februar, beginnen die "Spirituellen Übungen" und wir hören den Konferenzen unseres Gründers, Federico Kaiser, über die Gemeinschaft.

Die Schwestern leisten in den verschiedenen Missionszentren Opferarbeit. Einige haben nicht einmal einen anständigen Gemeindesaal für die Katechese und andere, weil der Regen ständig ihre Häuser reparieren muss. Aber das Tolle ist, dass sie ihre Mission nicht aufgeben und den Bedürftigsten helfen.

Einige Neuigkeiten aus Caravelí:

Am Mittwoch, dem 22. Januar, wurde Bischof Nicola Girasoli von allen Einwohnern von Caravelí am Eingang der Stadt bei seinem ersten Besuch in unserer Prälatur empfangen. Auf seiner Passage zur Kathedrale von Caravelí begleiteten wir die Menschen, die den Vertreter des Papstes mit tiefem Glauben und voller Freude begleiteten.

In der Nacht besuchte er unser Mutterhaus, das Cenacle. Dort feierte er die heilige Messe und sagte in seinen einleitenden Worten:

"Seit Juli 2017 arbeite ich als Nuntius seiner Heiligkeit in Peru. Von dort bis heute habe ich 21 Diözesen besucht, Caravelí ist die Nummer 22. An jedem Ort, den ich besuchte, traf ich mehrere von Ihnen und ich war erstaunt über Ihre Arbeit, den großartigen Dienst, den Sie der Universalkirche und vor allem der Kirche bieten Kirche in Peru ... Sie haben ein sehr schönes Charisma, das die intime Realität des trinitarischen Gottes widerspiegelt, von Gott dem Vater, Sohn und Geist, die sich in seinem Sohn Jesus Wort und Opfer auf großartige Weise übersetzen. Wir übertragen den Besuch für diese Tage, in denen Sie sich befinden zahlreicher, weil sie eine intensive Woche spiritueller Exerzitien erleben. Meine Anwesenheit hier ist ein Dankeschön. Ich bin hierher gekommen und ich feiern diese Messe, weil ich zu dem Bischof gesagt habe: Bitte, ich möchte das allgemeine Haus der Missionare von Jesus Verb und Opfer genau kennen. Ich möchte die Missionare genau kennen. Ich möchte "Danke" sagen, denn in vielen Diözesen, wo ich sie gesehen habe und wo es bekannt ist, leisten sie im ganzen Land einen so guten Dienst. Deshalb drückte sich meine dankbare Anwesenheit auch im Namen unseres geliebten Papst Francisco aus, den ich demütig in unserem geliebten Peru vertrete ... "

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Gesegnete Weihnachten

E-Mail vom 8. Dezember 2018

Weihnachtsgruss2018„Heute ist euch in der Stadt Davids der Retter geboren“ (Lc 2,11) 

Diese Worte des Heiligen Lukas bilden die Grundlage für die Hoffnung unsere Welt. 
Die Geburt des Erretters ist das Zeichen, dass Gott uns nicht allein lässt. 

Denn es ist geboren die Liebe.
Denn es ist geboren der Friede.
Denn es ist geboren die Gerechtigkeit.
Denn es ist geboren die Hoffnung.
Denn es ist geboren die Freude.
Denn es ist geboren Christus der Herr. 

Möge Gott in diessem Weihnachten mit seinem Licht unsere Herzen erleuchten, und für das kommende Jahr schenke uns Friede, Freude, Liebe und Hoffnung. 

Im Namen aller Seeelsorgeschwestern aus Perú 

Ihre 
Schwester Maria Jacinta, MJVV und Schwester M.Flavia, MJVV

Schwestern im Archiv

Bericht vom 27. November 2018

IMG 8280Eine ganze Woche arbeiteten Schwester Flavia und Schwester Davidis im Archiv der Herz-Jesu-Missionare in Münster-Hiltrup: Sie sichteten und kopierten zahlreiche schriftliche Unterlagen, die im Seligsprechungsverfahren für Bischof Friedrich Kaiser wichtig sind, um dessen Leben und Wirken zu dokumentieren. So enthält das Ordensarchiv interessante Dokumente aus der einschlägigen Personalakte, aus der Peru-Korrespondenz der Gemeinschaft sowie aus dem Bildarchiv. Archivarin Sabine Heise und Provinzial Dr. Martin Kleer msc unterstützen die beiden Ordensfrauen tatkräftig. 
Am Montag, 26. November, durften ihnen dabei einige Mitglieder aus dem Perukreis über die Schulter blicken.

Eindrücke vom Ordensleben in peruanischen Anden

Bericht vom 3. Oktober 2018 der Dülmener Zeitung

in der MarienschuleAm Dienstag besuchten die peruanischen Schwestern Flavia und Davidis gemeinsam mit Pfarrer Markus Trautmann die bischöfliche Marien-Realschule. Sie berichteten den interessierten Schülern vom Leben der Ordensschwestern in den Anden. Dort nehmen sie manche Gefahren auf sich, um die entlegenen Gemeinden zu erreichen und dort in Seelsorge, Krankenfürsorge und Bildung zu wirken. Diese ganz andere Lebens- und Glaubenswelt wurde den Jugendlichen durch Videos, Fotos und Erzählungen sehr anschaulich nahe gebracht.

Pfarrer Trautmann ergänzte den Vortrag durch Berichte aus dem Leben des Gründers der Ordensgemeinschaft, Bischof Friedrich Kaiser aus Dülmen.

Ruf aus den Anden

Hier also war ich bei den Verlassensten. Ihr Ruf um Hilfe verhallte nicht. Vielmehr wurde er jetzt immer häufiger, wurde eindringlicher denn je.

Informationen zu den Gedenktafeln