Aktuelles

Im Jahre 1961 rief der aus Dülmen stammende Missionar Friedrich Kaiser (1903-1993) im fernen Peru die Gemeinschaft der »Missionsschwestern vom lehrenden und sühnenden Heiland« ins Leben. Aus ihren Reihen wurde seit längerem der Wunsch geäußert, das Wirken dieses Glaubenszeugen in besonderer Weise zu würdigen und das Seligsprechungsverfahren für Friedrich Kaiser in die Wege zu leiten. 

Missionar? Glaubenszeuge? Seligsprechung? 

Wir werden vielleicht irritiert durch derartige Begriffe. Zu sehr haben wir uns als Kirche eingerichtet in den Rückzug, in das ängstliche oder missmutige Verharren. 

Die Auseinandersetzung mit Friedrich Kaiser kann uns zu einer neuen Begeisterung verhelfen – also zu einer Offenheit für jenen Geist, der am Pfingsttag verrammelte Türen sprengt und die kleine verängstigte Jüngergemeinde in die Vielfalt und Weite der Sprachen und Nationen hineinführt.

 

     Markus Trautmann
     Pfarrdechant an St. Viktor in Dülmen

Der 18. Juli: Friedrich Kaisers Namenstag

Beitrag vom 8. Juli 2026

Gedanken von Peter Wittkampf

 

Friedrich HeiligenlegendeFriedrich Kaisers Namenspatron ist der heilige Bischof Friedrich von Utrecht (* ca. 780 in Friesland, + 18. Juli 838). Erzogen und schulisch ausgebildet wurde er durch Bischof Richfried und in der damals berühmten Domschule von Utrecht. Nach der Priesterweihe bereitete er die Katechumenen in Friesland auf die Taufe vor. Als Bischof Richfried im Jahr 826 starb, wurde Friedrich zu dessen Nachfolger gewählt. Er lehnte zunächst ab, fügte sich dann aber, als hochgestellte Persönlichkeiten, u.a. Kaiser Ludwig der Fromme, ihn drängten, das Amt anzunehmen. Die Bischofsweihe erfolgte 826, also vor genau 1.200 Jahren. Friedrich nahm auch den ausdrücklichen Wunsch des Kaisers ernst, alles zu tun, um die Bekehrung der Friesen zu vollenden. Er stand in freundschaftlichem Kontakt mit einem der größten und berühmtesten Gelehrten seiner Zeit, Rhabanus Maurus, der seine Persönlichkeit besonders würdigte. Am 18. Juli 838 (nach anderen Quellen schon am 17. Juli) wurde Bischof Friedrich in Utrecht beim Dankgebet unmittelbar nach Beendigung der Messfeier durch Messerstiche ermordet. Sein Gedenktag ist der 18. Juli. 

Fredericus PaulusdomDas, was über Bischof Friedrich von Utrecht glaubhaft überliefert ist, weist erstaunliche Parallelen zur Persönlichkeit des Bischofs Friedrich Kaiser auf. Und das trotz des großen zeitlichen Abstands zwischen beiden Persönlichkeiten! Sehr bemerkenswert ist aber nicht nur die bloße Tatsache, sondern auch die stattliche Anzahl der Gemeinsamkeiten: 

Beide Bischöfe

  • waren Schüler an kirchlichen Schulen, aus denen viele Missionars-Berufungen hervorgingen,
  • erteilten nach der Priesterweihe Unterricht, waren beeindruckende Lehrerpersönlichkeiten und versierte Bibelkenner,
  • lebten in persönlicher Bescheidenheit,
  • sträubten sich zunächst gegen die Bischofsernennung, fügten sich dann aber im Gehorsam doch,
  • schrieben Bücher, in denen sie die Lehre der Kirche in übersichtlicher Form zusammenfassten,
  • nahmen vieles auf sich, um sich – als Missionare – gerade auch jenen Menschen persönlich zuzuwenden, deren Leben noch nicht frei war von heidnischen Denk- und Verhaltensweisen, 
  • setzten sich nach Kräften für das Wohl der ihnen Anvertrauten ein,
  • waren – bei aller Entschiedenheit im Eintreten für die Lehre der Kirche – keine „blinden Eiferer“, sondern geschickte, geduldige, milde „Seelenführer“,
  • hatten jeweils einen treuen Gefährten, die ihnen vor allem auch bei den beschwerlichen und z.T. gefährlichen Reisen wertvolle Hilfe leisteten,
  • beiden wurde von bekannten Persönlichkeiten höchste Anerkennung zuteil, auch nach ihrem Tod.

 

Abbildungen:
Abbildung des hl. Friedrich in einer historischen Heiligenlegende: Dietmar Rabich
Skulptur des hl. Friedrich im Paulusdom Münster: Michael Bönte

„Positio“ über Friedrich Kaiser wandert weiter

PetersdomIm heißen römischen Sommer nimmt das Kanonisierungsverfahren für Friedrich Kaiser eine weitere Stufe: In diesen Tagen konnte die Postulatorin des Verfahrens, Dr. Maria Victoria Hernandez, dem vatikanischen „Dikasterium für Selig- und Heiligsprechungsprozesse“ insgesamt 22 Exemplare der überarbeiteten „Positio“ übergeben, damit sie dort den zuständigen Bischöfen und Kardinälen ausgehändigt werden. „Dies ist ein Fortschritt“, schreibt Schwester Inmaculata per Mail an den Caraveli-Förderverein, „und wir bitten Sie um Ihre Gebete.“ Die Missionsschwestern von Caraveli sind sehr dankbar, mit Dr. Hernandez eine kompetente Persönlichkeit gefunden zu haben, die in den letzten Jahren die Verfassung der „Positio“ über Friedrich Kaiser engagiert vorangetrieben hat. Neben der „Causa Kaiser“ betreut sie noch weitere Seligsprechungsverfahren bzw. die Erstellung der jeweiligen „Positio“. Eine „Positio“ (Abkürzung für lat. „Positio super virtutibus“, also „Stellungnahme zu den Tugenden“) ist ein Dokument oder eine Sammlung von Dokumenten, die bei einem Seligsprechungsprozess verwendet wird, um einen Glaubenszeugen für „ehrwürdig“ zu erklären. Im Zusammenhang mit Bischof Kaiser hatten sich seit Anfang Februar 2025 die theologischen „Konsultoren“ mit diesem wichtigen und umfangreichen Dokument befasst. Die Aufgabe der Konsultoren ist es, den Text kritisch zu studieren und eventuelle theologische, historische oder sonstige sachliche Nachfragen zu formulieren, damit entsprechende Präzisierungen oder Klärungen vorgenommen werden. In einer gemeinsamen Sitzung der Mitglieder des Dikasteriums am 15. Mai 2025 haben dann die Konsultoren ihre theologischen Voten abgeben, dann erfolgte die Überarbeitung. Die finale Fassung der „Positio“ werden in den kommenden Wochen die Bischöfe und Kardinäle durcharbeiten und dann ebenfalls ein Votum formulieren, das sie dem Papst vorlegen. Das Dikasterium für die Selig- und Heiligsprechungen befasst sich mit zahlreichen Selig- und Heiligsprechungsverfahren. Momentan gehören ihm 19 Kardinäle, 12 Erzbischöfe, 11 Bischöfe, 4 theologische Wissenschaftler und Wissenschaftlerinnen sowie die besagten 13 Konsultoren an.

Herz-Jesu-Missionare in Dülmen

Bericht vom 19. Juni 2026

Herz-Jesu-MissionareAm Freitag, 19. Juni 2026, hielten sich verschiedene Herz-Jesu-Missionare (MSC) im sommerlichen Dülmen auf, dem Geburtsort von Bischof Friedrich Kaiser. Pater John Chinnapan, Provinzial der indischen Herz-Jesu-Missionare, besuchte seinen Mittbruder Pater Charly, der seit 2017 in der Dülmener Pfarrei St. Viktor wirkt. Pater Chinnapan besuchte die Emmerick-Gedenkstätte bzw. das Grab der Dülmener Seligen, anschließend die Viktorkirche. Er zeigte sich beeindruckt, dass das Andenken an seinen Ordensmitbruder Friedrich Kaiser in Dülmen lebendig ist und betonte, dass er künftig daran mitwirken wolle, dass Kaisers Bekanntheit und Verehrung weitere Kreise zieht. Ebenso gehörte zur Besuchergruppe Pater Dieter Afhüppe, Provinzial der Norddeutschen Provinz, der jahrzehntelang (wie Friedrich Kaiser) in Peru gewirkt hat. Schließlich konnte Pfarrer Markus Trautmann auch Pater Theo Vogelpoth begrüßen, der als Missionar in Papua-Neuguinea tätig war und heute (wie Pater Afhüppe) seinen Ruhestand in Münster Hiltrup verbringt. Vogelpoth empfing am 9. April 1967 in Hiltrup durch Bischof Friedrich Kaiser die Priesterweihe, als sich dieser zum letzten Mal auf einem Heimaturlaub in Europa befand. In dieser Zeit, vor knapp 60 Jahren, besuchte Bischof Kaiser auch die Dülmener Josephsgemeinde: Im Außenbereich der Kirche erinnert heute ein Hinweisschild an seine Visite am 17.April 1967. 

Dort entstand unser Foto: v.l.n.r. Pater Charly, Markus Trautmann, John Chinnapan, Theo Vogelpoth, Dieter Afhüppe.

Im Kreis von Brüdern

Info vom 14. Juni 2026

Leseprobe aus „Sieben Fotos. Ein Motiv.“ 


Kaiser XantenEin Foto ist für sich genommen eine Momentaufnahme – und doch kann es viele zeitgeschichtliche Hintergründe und biographische Informationen über die dargestellten Menschen vermitteln. In einem neuen Buch mit dem Titel „Sieben Fotos. Ein Motiv.“ werden sieben Fotos aus dem Leben von Friedrich Kaiser (1903-1993) vorgestellt und eingehend betrachtet.

Wir laden ein zu einem Probeschmökern >>> – im zweiten Kapitel:


Pastorale Strategien

Beitrag vom 30. Mai 2026

Gedanken von Peter Wittkampf

 

Anden„Der Glaube versetzt Berge“, sagt man.

Auch die Anden?

Ja, auch die Anden! 

Der Glaube des Friedrich Kaiser und „seiner“ Gemeinschaft der Missionsschwestern vom lehrenden und sühnenden Heiland (MJVV) hat die Anden versetzt! 

Der Glaube hat sie in einen anderen, einen neuen Zustand versetzt!

Der Glaube – in Verbindung mit Gottvertrauen – hat dies geschafft – und schafft es weiterhin. Im Vorwort seines Buches „Der Ruf aus den Anden“ bezeichnete Bischof Friedrich Kaiser die Anden u. a. als „religiöses Niemandsland“. Doch so, wie sie zunächst noch waren, sind sie nicht mehr! Sie sind in einem anderen Zustand! 

Der Glaube war und ist es, der Berge versetzt. Auch die Anden!

Der Glaube! Nicht die Diskussionen um Strukturreformen, nicht die Vielzahl an Räten und Gremien, nicht das Gerangel um Ämter, Kompetenzen und Zuständigkeiten, nicht das Schielen auf den Beifall der Öffentlichkeit!

Aus der „Ars poetica“ des römischen Dichters Horaz (65 – 8 v. Chr.) stammt das berühmte Wort „Parturient montes, nascetur ridiculus mus“ – „Der Berg kreißte und gebar eine Maus.“ Das meint man, wenn ein riesiger Aufwand betrieben wird, am Ende aber nur ein winziges, enttäuschendes Ergebnis herauskommt.

Quasi das Gegenteil von dem, was die MJVV-Schwestern im Geiste von Bischof Friedrich Kaiser unternehmen.

Am Donnerstag, 28. Mai 2026, hat Papst Leo XIV., selbst ein erfahrener Missionar, eine Audienz gegeben für Mitarbeiter des Dikasteriums für Evangelisierung. Eine Passage seiner Ansprache lautet: 

„Die Evangelisierung gründet weder auf der Effizienz von Strukturen noch auf gesellschaftlichem Ansehen, ja nicht einmal auf jenem öffentlichen Zuspruch, der sich womöglich zu einem bestimmten Zeitpunkt gewinnen lässt. Entscheidend bleibt vielmehr, sein Vertrauen in die Führung des Heiligen Geistes zu setzen und jenen Wegen zu folgen, die Er weist…“

Dem ist nichts hinzuzufügen!


Zum Autor: Siehe den Beitrag vom 4. Januar >>>

Ein neuer Bischof für die südlichen Anden

neuer BischofPapst Leo XIV. hat Monsignore Francisco Castro Lalupú zum neuen Bischof der Prälatur von Caravelí ernannt. Francisco Castro wurde am 13. August 1973 im Bezirk Bellavista-Sullana im Département Piura im Norden Perus geboren und studierte Theolgogie am Seminar der Erzdiözese Piura sowie am Seminar der Erzdiözese Trujillo. Nach seiner Priesterweihe für die Erzdiözese Trujillo am 6. Juni 2004 war Castro in der Pfarrseelsorge und dann in verschiedenen Funktionen der Diözese tätig. Am 4. April 2020 wurde er zum Weihbischof von Trujillo ernannt.

Vor 100 Jahren geboren: Reinhold Frieling

Friedrich Kaiser mit Reinhold FrielingAm 27. Mai 1926 erblickte Reinhold Frieling in Dülmen das Licht der Welt – ein Neffe von Friedrich Kaiser. Nach dem Zweiten Welt krieg trat Reinhold bei den „Hiltruper Missionaren“ ein. Noch im Jahr seiner Priesterweihe, also 1954, folgte er seinem Onkel nach Peru. Nach rd. drei Jahren in Lima begleitete er den neu ernannten Prälaten und späteren Bischof in die Hochanden. Immer wieder erwähnte Friedrich Kaiser in Briefen und Rundbriefen die oft abenteuerlichen Fahrdienste seines Neffen oder sein handwerkliches Geschick. Auch kalligraphisch konnte sich Reinhold betätigen; die von ihm entworfenen Umschlaggrafiken auf Friedrich Kaisers Büchern werden bis zum heutigen Tag nachgedruckt. Reinhold Frieling schonte sich nicht, was nicht ohne gesundheitliche Folgen blieb. Zudem machte ihm Diabetes zu schaffen. Nach insgesamt 17 Jahren in Peru (davon 14 Jahre in Huaraz und Caraveli in den Anden) trat Frieling 1971 seine Heimreise nach Deutschland an. Noch viele Jahre wirkte er als Krankenhausseelsorger in Herten. Er starb am 20. November 2016 und wurde in Hiltrup begraben.

In dem Buch „Sieben Blüten. Ein Baum.“ >>> (Dülmen 2021) wird das Leben von Reinhold Frieling eingehend gewürdigt.

Das Foto zeigt Paul und Gertrud Doßler mit hrer Hochzeitsgesellschaft; rechts Friedrich Kaiser mit Reinhold Frieling.

„…wie Schafe mitten unter die Wölfe“

Bericht vom 20. Februar 2026

Beobachtungen von Peter Wittkampf zu Papst Leo und Bischof Kaiser

 

PHOTO 2021 06 06 22 21 53Der jeweilige Papst ist immer zugleich auch Bischof von Rom. Als solcher hielt Papst Leo XIV.  am 15. Februar 2026 die Sonntagsmesse in der römischen Pfarrkirche Maria Regina Pacis in Ostia-Lido. Die Gegend gilt als sozialer Brennpunkt. Kriminalität, Bandenunwesen, Gewalt, Drogen usw. sind dort nichts Ungewöhnliches. Der Papst sagte in seiner Predigt: „… so sollten wir uns doch daran erinnern, dass das Böse, das wir in der Welt sehen, genau dort seine Wurzeln hat, wo das Herz kalt und hart wird, keine Barmherzigkeit mehr kennt. Das erlebt man auch hier in Ostia, wo leider ebenfalls Gewalt herrscht, die verletzt und um sich greift – bisweilen unter jungen Menschen und Jugendlichen, vielleicht angeheizt durch den Konsum von Drogen, oder durch kriminelle Organisationen, die Menschen ausbeuten, indem sie sie in ihre Verbrechen verwickeln, und mit illegalen und unmoralischen Methoden unlautere Interessen verfolgen. Angesichts dieser Phänomene lade ich euch alle als Pfarrgemeinde ein – vereint mit den anderen positiven und engagierten Kräften, die in diesen Vierteln wirken –, euch auch weiter großzügig und mutig dafür einzusetzen, dass auf euren Straßen und in euren Häusern der gute Same des Evangeliums ausgesät wird. (…) Ja, möge man in der Pfarrei Ehrlichkeit, Offenheit und eine Liebe lernen, die Grenzen überwindet; (…) lernen, Glauben und Leben in Einklang zu bringen, wie Jesus uns lehrt (…).  Möge dies, liebe Brüder und Schwestern, das Ziel eurer Bemühungen und eurer Aktivitäten sein – zum Wohl derer, die nah und fern sind –, damit auch diejenigen, die Sklaven des Bösen sind, durch euch dem Gott der Liebe begegnen können: dem einzigen, der das Herz befreit und wirklich glücklich macht. (…)“ 

Weiterlesen: „…wie Schafe mitten unter die Wölfe“

Pater Hans Pittruff verstorben

Info vom 20. Februar 2026

Hiltruden MontasheftAm 12. Februar verstarb im Herz-Jesu-Krankenhaus Münster-Hiltrup Pater Hans Pittruff (1939-2026), der seine Kindheit und Jugend in Dülmen verbrachte. Geboren in Gelsenkirchen, verlor er 1942 bei einem Bombenangriff seinen Vater; daraufhin zog die Mutter mit ihrem Sohn nach Dülmen, wo man sich damals noch vor dem Krieg in Sicherheit glaubte. Am Dülmener Haverlandweg fanden Mutter und Sohn eine Bleibe – und erlebten hier 1945 das Inferno der Zerstörung Dülmens.

Pater PittruffAb 1950 lebte Hans Pittruff im Internat der Herz-Jesu-Missionare in Hiltrup und besuchte bis zum Abitur 1959 das dortige Kardinal-von-Galen-Gymnasium. Anschließend trat er ins Noviziat des Ordens in Vussem ein; es folgten das Studium der Philosophie und Theologie in Kleve und Oeventrop. 1965 empfing Hans Pittruff die Priesterweihe. In den folgenden Jahrzehnten wirkte er als Religions- und Französischlehrer am ordenseigenen Gymnasium im Saarland, später in der Krankenhausseelsorge. Nachdem er wieder nach Hiltrup zurückgekehrt war, übernahm er 1994 die Schriftleitung der „Hiltruper Monatshefte“. In seiner redaktionellen Verantwortung (bis zur Einstellung des Heftes 2022) zeigte Pater Pittruff immer wieder großes Interesse am Fortgang der Seligsprechung seines Ordensmitbruders Friedrich Kaiser und platzierte auch entsprechende Informationen in den Monatsheften.

Jahrestreffen der Seelsorgeschwestern

Information vom 6. Februar 2026

010Alle Jahre wieder kommen im Januar/Februar fast sämtliche Schwestern der „Misioneras de Jesus Verbo y Victima“ aus allen möglichen Regionen bzw. Einsatzgebieten Südamerikas an ihrem Gründungsort Caraveli zusammen, um hier (in Begleitung einiger Priester) gemeinsame Tage der Exerzitien, der Weiterbildung, des fachlichen Austauschs und der persönlichen Begegnung zu verbringen. Der Großteil der Schwestern ist in ihren Einsatzpfarreien mehr oder weniger abkömmlich, da in diesen Wochen ohnehin die Regenzeit herrscht und somit, etwa in den Hochanden, das öffentliche und gemeindliche Leben großenteils zum Erliegen kommt. Schwester M. Maura hat uns etliche Fotos geschickt, die einen guten aktuellen Eindruck der Gottesdienste und Kursveranstaltungen vermitteln.

Weiterlesen: Jahrestreffen der Seelsorgeschwestern



„Neue Heilige“: 

Spannende Internetplattformen

 

dcs logo it

Das Seligsprechungsverfahren für Bischof Friedrich Kaiser ist eines von vielen, die momentan weltweit für zahllose Glaubenszeugen verschiedenster Epochen durchgeführt werden. Die „Gemeinschaft der Heiligen“, zu der ja jeder Christ berufen ist, bekommt so einen eindrucksvollen und vielfältigen Ausdruck.Das vatikanische Dikasterium für Selig- und Heiligsprechungen informiert aufeiner eigenen Website >>> über aktuelle Verfahren.



HC

Auch die Internetplattform „New Saints“ >>> dokumentiert akribisch den jeweils momentanen Verlaufsstand der Kanonisierungsverfahren sowie frühere Verfahren.
Hingewiesen sei auf die Suchmaschine dieser Website sowie die vorhandene Übersetzungsfunktion.
Viel Freude beim Stöbern!