Dienst an Alten, Kranken und Verstorbenen

„Überall leben die Leute im größten Elend. Sie sind arm an allem, nicht nur in religiöser Hinsicht, sondern auch an materiellen Gütern. Arm sind sie ferner an Gesundheit, an Arbeitslust, sind sogar vielfach arm an Mut zum Leben. … Allüberall finden wir, dass die Leute ganz ungenügend zu essen haben. Sie nähren sich von Gerstensuppe, meist aber von erfrorenen Kartoffeln, die man kocht, aber ohne Salz; denn das ist sehr rar und teuer. … Die Mehrzahl aller Erwachsenen klagt über Kopfschmerzen und Schwindelgefühl. Sie möchten Medizinen von uns haben.“ – „Die Schwestern stehen Kranken und Sterbenden bei, leiten die Begräbnisse, arbeiten als Krankenschwestern, betätigen sich als Zahn-‚Ärztinnen‘.“ (Friedrich Kaiser: Der Ruf aus den Anden, 1988)

Fotos: Archiv Missionsschwestern

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Ruf aus den Anden

Hier also war ich bei den Verlassensten. Ihr Ruf um Hilfe verhallte nicht. Vielmehr wurde er jetzt immer häufiger, wurde eindringlicher denn je.