Friedrich Kaiser kommt in Dülmen zur Welt.
Friedrich Kaiser ist das mittlere von insgesamt fünf Kindern der Eheleute Josef Kaiser (1867-1938) und Wilhelmine geb. Depel (1872-1928). Er wird am 27. Mai auf den Namen Friedrich August in St. Viktor getauft. Das Elternhaus befindet sich in der Tiberstraße.

Besuch der Josefschule
(Volksschule nahe dem Lüdinghauser Tor)

Friedrich Kaiser wird gefirmt.
in der Kirche St. Viktor, Dülmen
Schulentlassung
anschließend bis zum Jahresende 1918 Tätigkeit als Bürokraft in der Verwaltung der Eisenhütte Prinz Rudolf in Dülmen.

Umzug nach Hiltrup bei Münster
Friedrich Kaiser meldet sich offiziell in Dülmen ab und zieht nach Hiltrup bei Münster, um das dortige Gymnasium »Hiltruper Herz-Jesu-Missionare« zu besuchen. Krankheitsbedingt muss er die Gymnasialzeit zweimal unterbrechen.

Abitur und Eintritt ins Noviziat der Herz-Jesu-Missionare
krankheitsbedingte Auszeit
Einkleidung; erste Ordensgelübde in Vussem bei Mechernich in der Eifel.
Studium der Philosophie (Freudenberg)

theologisches Studium
in der Hochschule der Herz-Jesu-Missionare in Oeventrop im Sauerland.

am 30. September Ewige Profess
am 20. März Weihe zum Diakon in Oeventrop
Priesterweihe am 10. August im Dom zu Paderborn.

Ausreise nach Peru

Pfarrer in Lima San Felipe
Peruanische Staatsbürgerschaft.
Leiter der neuen Prälatur von Caravelí
mit administrativen Vollmachten eines Bischofs
Gründung der Gemeinschaft der »Missionsschwestern vom lehrenden und sühnenden Heiland«
zusammen mit der Hiltruper Missionsschwester Willibrordis Bonefeld
Teilnahme (bis 1965) am Zweiten Vatikanischen Konzil in Rom
an sämtlichen Sessionen

Bischofsweihe in St. Viktor in Dülmen
Zuvor: Ernennung zum Titularbischof von Beröa am 29. Oktober
Die Weihe spenden die Bischöfe Dr. Joseph Höffner (Münster) sowie Johannes Hoehne (Rabaul / Ozeanien) und Alcides Mendoza (Albancay / Peru).
Zum letzten Mal auf Heimaturlaub in Europa

Friedrich Kaiser gibt die Leitung der Prälatur Caravelí ab
und widmet sich verstärkt dem Aufbau der Schwesterngemeinschaft. Diese wird als Diözesankongregation anerkannt.
Benennung einer Straße in Dülmen nach Bischof Friedrich Kaiser
(Straße zum Waldfriedhof)

Umwandlung der Schwesterngemeinschaft in eine Kongregation päpstlichen Rechts.
Friedrich Kaiser stirbt in Lima
Die Beisetzung erfolgt am 30. September in Caravelí.

Überführung der Gebeine in das Mutterhaus der Gemeinschaft

Vorbereitung des Seligsprechungsprozesses im Orden.
Eröffnung des Seligsprechungsprozesses auf Bistumsebene in der Erzdiözese Lima.
Vatikan genehmigt das Seligsprechungsverfahren
Eröffnung des Kanonisierungsverfahrens am 28. September in Lima.
