Das Filmplakat ist fertiggestellt, der Termin steht fest: Am Donnerstag, 11. September 2025, läuft in den peruanischen Kinos der Cineplanet-Kinokette der Film „El Apóstol de los Andes“ über Bischof Friedrich Kaiser an. Neben dem Haupttitel „Der Apostel der Anden“ lautet der Untertitel: „Ein deutscher Missionar, der sein Leben in Peru ließ“ („un misionero alemán que entrego su vida en el peru“). Regisseur („dirección general“) des monumentalen Werks von knapp zwei Stunden Länge ist Ruben Enzian. Unser Bild zeigt ihn bei Dreharbeiten in St. Viktor in Dülmen.
Seit dem 30. März weist ein Ladenlokal in der Dülmener Innenstadt eine ganz besondere Schaufenstergestaltung auf: Im früheren Textilhaus Wiese am Marktplatz, direkt neben dem Rathaus, erinnern in den kommenden Monaten ausgewählte Exponate sowie zahlreiche Bild- und Textelemente an das Leben des aus Dülmen stammenden Missionsbischofs Friedrich Kaiser. Auch das Wirken der von ihm gegründeten Schwesterngemeinschaft wird in der Gedenkschau mit dem Titel „Von Dülmen nach Peru“ gewürdigt. Ein originales Dülmener Straßenschild der „Bischof-Kaiser-Straße“ oder eine Herz-Jesu-Figur, eine Alpaka-Nachbildung oder ein Bücherregal, verschiedene von Kaiser benutzte Paramente und Kirchengegenstände richten das Augenmerk auf liebevoll gestaltete Rollups: Hier werden Bilder bzw. Fremd- und Eigenzitate aus dem Leben des „Apostels der Anden“ vorgestellt. An zwei Filmmonitoren können die Besucher zahlreiche Impressionen über Kaiser und sein Werk auf sich wirken lassen.
Seit dem 30. März weist ein Ladenlokal in der Dülmener Innenstadt eine ganz besondere Schaufenstergestaltung auf: Im früheren Textilhaus Wiese am Marktplatz, direkt neben dem Rathaus, erinnern in den kommenden Monaten ausgewählte Exponate sowie zahlreiche Bild- und Textelemente an das Leben des aus Dülmen stammenden Missionsbischofs Friedrich Kaiser. Auch das Wirken der von ihm gegründeten Schwesterngemeinschaft wird in der Gedenkschau mit dem Titel „Von Dülmen nach Peru“ gewürdigt. Ein originales Dülmener Straßenschild der „Bischof-Kaiser-Straße“ oder eine Herz-Jesu-Figur, eine Alpaka-Nachbildung oder ein Bücherregal, verschiedene von Kaiser benutzte Paramente und Kirchengegenstände richten das Augenmerk auf liebevoll gestaltete Rollups: Hier werden Bilder bzw. Fremd- und Eigenzitate aus dem Leben des „Apostels der Anden“ vorgestellt. An zwei Filmmonitoren können die Besucher zahlreiche Impressionen über Kaiser und sein Werk auf sich wirken lassen.
Am Donnerstag, dem 28. August 2025, ist es so weit: Dann wird in einer Vorpremiere im „Teatro Segura“ im historischen Zentrum von Lima der neue Dokumentarfilm „El Apóstol de los Andes“ der Öffentlichkeit vorgestellt. Der Film über das Leben und Wirken von Bischof Friedrich Kaiser wurde von dem preisgekrönten peruanischen Filmregisseur Ruben Enzian produziert. Etliche Filmsequenzen entstanden im Sommer 2024 in Dülmen bzw. im Münsterland sowie an anderen Orten Nordwestdeutschlands, die in einem Zusammenhang mit Friedrich Kaiser stehen. Eine Woche vor der „Preview“, am 21. August 2025, findet eine Pressekonferenz statt, bei der Ruben Enzian sowie Mutter Myriam, die Generaloberin der von Kaiser gegründeten „Misioneras de Jesus verbo y victima“, die Hintergründe und das Anliegen des neuen Films vorstellen werden. – Unsere Bilder zeigen eine Ortsbegehung an der traditionsreichen Kulturstätte in der peruanischen Hauptstadt.
Zu einer besonderen Begegnung kam es am 23. Februar in Rom: Drei Ordensfrauen aus der Gemeinschaft der „Misioneras de Jesus verbo y victima“, die sich in der Ewigen Stadt aufhalten, trafen sich mit Hildegard Stegehake, einem Dülmener Mitglied im „Förderverein Caravelí“ und im aktuellen Heiligen Jahr als „Pilgerin der Hoffnung“ unterwegs. Schwester Inmaculata, Schwester Eduwigis und Schwester Benilde arbeiten seit geraumer Zeit im Kanonisierungsverfahren für Bischof Friedrich Kaiser mit. Erst vor einem halben Jahr, im August 2024, waren alle drei für einige Tage zu Besuch in Dülmen, um als Statistinnen und Interviewpartnerinnen die Dreharbeiten zum Kinofilm „El Apòstol des los Andes“ des peruanischen Filmregisseurs Ruben Enzian zu begleiten. Allerdings, so betont Schwester Inmaculata immer wieder, sei die erhoffte Seligsprechung Bischof Kaisers nicht so sehr von den äußeren Aktivitäten abhängig, sondern auch und vor allem von der inneren Beziehung der Gläubigen. „Wir bitten um Ihr Gebet, damit alles gut geht!“, so appelliert sie immer wieder. In diesem Sinne nutzen die drei Schwestern und Hildegard Stegehake ihr Treffen: „Wir hatten eine gute Zeit miteinander und haben am Petrusgrab für die Seligsprechung von Friedrich Kaiser gebetet“, so heißt es in einer Mitteilung.
Friedrich Kaiser (1903-1993) hielt sich übrigens zu den Sitzungen des Zweiten Vatikanischen Konzils (1962-1965) mehrmals in Rom auf: Ein Foto zeigt Friedrich Kaiser zusammen mit Bischof Johannes Höhne MSC (1910-1978) auf dem Petersplatz, mit dem berühmten Obelisken im Hintergrund.
Ostern 2025 ist es so weit: In den südamerikanischen Kinos wird ein aufwändig produzierter Dokumentarfilm über das Leben und Werk von Bischof Friedrich Kaiser gezeigt. Er trägt den Titel: “El apóstol de los Andes” – „Der Apostel der Anden”. Filmregisseur Ruben Enzian (Inhaber von „Enzian Cinematographic Realizations“ in Lima) hat mit großer Leidenschaft das Wirken der Schwesterngemeinschaft der „Misioneras de Jesus verbo y victima“ in verschiedenen Orten Lateinamerikas begleitet. Daneben wurden mit Hilfe professioneller Schauspieler markante Szenen aus dem Leben Kaisers szenisch nachgestellt. Im August 2024 war Ruben Enzian für 14 Tage auch in Nordwestdeutschland unterwegs, um hier Orte aufzusuchen, an den Friedrich Kaiser in jungen Jahren lebte bzw. ausgebildet wurde. Verschiedene Interviews mit Zeitzeugen erschließen das besondere Charisma Kaisers und der von ihm 1961 ins Leben gerufenen Schwesterngemeinschaft. Der mit eindringlicher Musik unterlegte Film dauert knapp zwei Stunden.
Neues Buch über Reise nach Peru
Bischof Friedrich Kaiser mit der Gründung einer Schwesterngemeinschaft sei ein „markantes Beispiel“ dafür, dass immer wieder Menschen ihr Leben zur Verfügung stellen, um die Botschaft von der Auferstehung Jesu zu verkünden: „In der Auferstehung liegt der Kern der missionarischen Sendung. Wer könnte nicht dazu gedrängt werden, aller Welt zu verkünden, wenn er die Überzeugung gefunden hat und aus der Erfahrung lebt, dass der Tod überwunden ist? Das muss doch verkündet werden.“ – Mit diesen Worten äußert sich der Münsteraner Bischof Dr. Felix Genn in einem Geleitwort > einer im Februar 2025 vorliegenden Neuerscheinung zum Wirken von Friedrich Kaiser. Das Buch trägt den Titel „Sieben Orte. Ein Land.“ und ist ein Reisetagebuch einer Exkursion nach Peru im Herbst 2023 auf den Spuren von Friedrich Kaiser. Das Buch umfasst 168 Seiten, auf denen die Grafikdesignerin Christiane Daldrup den Text mit rd. 550 Fotos ansprechend arrangiert hat. Die im Titel erwähnten „sieben Orte“ beziehen sich auf die sieben verschiedenen Aufenthalte in Peru – nämlich in Lima (2.-6.11.), Caravelí (6.-11.11.), Puquio (11.-13.11.), Pullo (13.-15.11.), Inkuyo (15./16.11.), noch einmal Caravelí (16.-18.11.) und schließlich Arequipa (18.-22.11.2023). Eine eigene Rubrik „Unterwegs“ schildert Eindrücke und Gedanken quasi aus dem Flugzeug bzw. aus dem Auto heraus. Der Autor und Herausgeber, der Dülmener Pfarre Markus Trautmann ist zutiefst überzeugt, „dass das Glaubens- und Lebenszeugnis Kaisers ebenso wie das der ihm verbundenen Seelsorgeschwestern auch uns inspirieren und sensibilisieren kann: damit wir in unserer Zeit und hierzulande unseren persönlichen Weg im Glauben und im Dienst an den Mitmenschen entdecken und beschreiten. Sollte diese Erkenntnis eines Tages durch die Seligsprechung von Bischof Kaiser von der Kirche offiziell bestätigt werden, ging der Wunsch und die Gebetsbitte von unzähligen Gläubigen in Erfüllung.“ – Das Buch (mit der ISBN 978-3-00-071508-2) ist gegen eine Spende beim „Förderverein Caravelí e.V.“ in Dülmen erhältlich.





