Vor 100 Jahren geboren: Reinhold Frieling
Am 27. Mai 1926 erblickte Reinhold Frieling in Dülmen das Licht der Welt – ein Neffe von Friedrich Kaiser. Nach dem Zweiten Welt krieg trat Reinhold bei den „Hiltruper Missionaren“ ein. Noch im Jahr seiner Priesterweihe, also 1954, folgte er seinem Onkel nach Peru. Nach rd. drei Jahren in Lima begleitete er den neu ernannten Prälaten und späteren Bischof in die Hochanden. Immer wieder erwähnte Friedrich Kaiser in Briefen und Rundbriefen die oft abenteuerlichen Fahrdienste seines Neffen oder sein handwerkliches Geschick. Auch kalligraphisch konnte sich Reinhold betätigen; die von ihm entworfenen Umschlaggrafiken auf Friedrich Kaisers Büchern werden bis zum heutigen Tag nachgedruckt. Reinhold Frieling schonte sich nicht, was nicht ohne gesundheitliche Folgen blieb. Zudem machte ihm Diabetes zu schaffen. Nach insgesamt 17 Jahren in Peru (davon 14 Jahre in Huaraz und Caraveli in den Anden) trat Frieling 1971 seine Heimreise nach Deutschland an. Noch viele Jahre wirkte er als Krankenhausseelsorger in Herten. Er starb am 20. November 2016 und wurde in Hiltrup begraben.
In dem Buch „Sieben Blüten. Ein Baum.“ >>> (Dülmen 2021) wird das Leben von Reinhold Frieling eingehend gewürdigt.
Das Foto zeigt Paul und Gertrud Doßler mit hrer Hochzeitsgesellschaft; rechts Friedrich Kaiser mit Reinhold Frieling.
